Zahnklinik Blog

08.08.2019

Wie Mundgeruch entsteht und was Sie dagegen machen können

Wie Mundgeruch entsteht und was Sie dagegen machen können

Mundgeruch kann ein großes Problem sein. Zum einen macht man sich selbst viel Druck, wenn man weiß, dass man Mundgeruch hat. Zum anderen wirkt es auf unsere Gesprächspartner unangenehm und es kann der Eindruck schlechter Hygiene entstehen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Mundgeruch entstehen kann und gleichzeitig geben wir Ihnen einige Ratschläge, um ihn endlich loszuwerden.

Rauchen

Es gibt verschiedene Arten von Mundgeruch. Ein sehr markanter Vertreter ist der Mundgeruch eines Rauchers. Vor allem für Menschen, die selbst nicht rauchen, denn sie riechen das Nikotin und der kalte Rauch sehr unangenehm. Können Sie nicht mit dem Rauchen aufhören, so hilft eine sorgsame Zahnhygiene, um den Mundgeruch etwas abzuschwächen.

Essen

Es gibt eine Vielzahl an Lebensmitteln, welche bei uns einen starken Mundgeruch verursachen. Der berühmteste Vertreter ist sicherlich der Knoblauch und vielleicht die Zwiebel, nach einem Knoblauchsandwich sollten wir uns deshalb auf jeden Fall die Zähne putzen und eine Mundspülung benutzen, bevor wir zum nächsten Meeting gehen. Auch Fisch und viele andere Lebensmitteln verursachen einen unangenehmen Mundgeruch.

Getränke

Wir alle wissen, dass Alkohol einen beißenden Mundgeruch hinterlassen kann, vor allem hochprozentiger Alkohol, beispielsweise in Schnäpsen, hinterlässt einen unangenehmen Geruch. Weniger bekannt ist, dass auch Milch Mundgeruch verursachen kann, nämlich wenn die Milch im Mund anfängt zu gären. Wie schon beim Essen, hilft es auch hier die Zähne gründlich zu putzen und eine Mundspülung zu benutzen. Auch ein Kaugummi kann helfen, um den Alkoholgeruch zu mindern.

Speichelproduktion

Oft lässt sich das Problem schon mit den Dingen identifizieren, die wir konsumieren. Fängt der Mundgeruch jedoch auch nach ausreichender Zahnpflege wieder an und vor allem bevor Sie etwas gegessen, getrunken oder eine Zigarette geraucht haben, kann eine zu geringe Speichelproduktion verantwortlich sein. Glücklicherweise lässt sich dieses Problem leicht beheben, indem Sie einfach mehr Wasser trinken.

Zahnprobleme

Konnten Sie alle Problemquellen ausschließen und haben trotzdem noch Mundgeruch? Viele Zahnprobleme können Mundgeruch auslösen. Karies, Zahnfleischprobleme oder eine Entzündung sind nur einige Beispiele. Vermuten Sie die Ursache in einem Zahnproblem, sollten Sie am besten einen Zahnarzt aufsuchen.

Was tun?

Als erstes sollten Sie versuchen das Problem zu identifizieren, liegt es beispielsweise an einem bestimmten Lebensmittel oder Getränk, dann putzen Sie danach einfach die Zähne, spülen Ihren Mund aus oder wenn Sie unterwegs sind, kauen ein zuckerfreies Kaugummi. Wenn Sie wenig Wasser konsumieren, versuchen Sie einmal einige Tage mehr Wasser zu trinken. Abhängig von Ihrem Gewicht sollten Sie in etwa 2-3 Liter Flüssigkeit täglich konsumieren, laut der technischen Krankenkasse ist ein Wert von 35 Millilitern pro kg Körpergewicht ein guter Richtwert. Kinder und hart arbeitende Menschen sollten sogar etwas mehr als 35 ml pro kg zu sich nehmen. Durch die erhöhte Flüssigkeitszufuhr erhöht sich die Speichelproduktion. Vielleicht helfen diese Maßnahmen schon den Mundgeruch zu besiegen. Hilft alles nicht, können Sie von einem Zahnproblem ausgehen und sollten einen Zahnarzt aufsuchen. Dabei warten Sie besser nicht zu lange, in der Regel können die meisten Zahnprobleme sehr einfach beseitigt werden, wenn sie schnell entdeckt und behandelt werden.

Warten Sie zu lange, kommen wahrscheinlich größere Behandlungen und damit mehr Kosten auf Sie zu.

12.07.2019

Zahnpflege im Ländervergleich

Zahnarzt prüft

Heute wollen wir einmal etwas genauer hinsehen und werden feststellen welche europäischen Länder die Nase vorne haben, bei unserem Zahnpflege-Ländervergleich. Aber wie genau misst man eigentlich die Qualität der Zahnpflege in einem Land? Als Erstes werden wir uns ansehen, wie viele „Pro Kopf“ Zahnärzte es in Ländern wie Deutschland, Frankreich und Ungarn gibt. Danach stellen wir Ihnen einige Studien zum Thema Zahnhygiene vor und am Ende sehen wir, welches Land die beste Zahnpflege zu bieten hat!

Ein wichtiges Indiz ist die Verfügbarkeit von Zahnärzten, dazu sehen Sie sich bitte folgende Tabelle an. Die Tabelle zeigt uns die Einwohnerzahl, die Zahnärzte insgesamt und wie viele Zahnärzte es pro Person gibt.

LandEinwohnerzahlZahnärztePersonen für einen Zahnarzt
Deutschland82 Mio.703051166
Frankreich67 Mio.430261557
Ungarn10 Mio.60831643
Österreich8,7 Mio.49541756
Norwegen5,2 Mio.45671149

Spitzenreiter ist Norwegen, dicht gefolgt von Deutschland. Je höher die Zahl der Personen die auf einen Zahnarzt kommen, desto schwieriger ist es, für Patienten einen Termin zu bekommen. Eine andere Möglichkeit wäre jedoch, dass die Menschen in diesen Ländern einfach weniger zum Zahnarzt gehen und deshalb die Nachfrage geringer ist und es somit ein geringeres Angebot gibt. Dann würde man zwar leicht einen Termin bekommen, aber auch diese Interpretation spricht nicht für eine gute Zahngesundheit in diesen Ländern.

Statistiken zu der Zahnhygiene

Eine EU-weite Umfrage ergab, dass 45% der Befragten in den letzten 12 Monaten nicht beim Zahnarzt waren, 40% waren ein- bis zweimal und 10% waren sogar drei- bis fünfmal beim Zahnarzt.

Nun aber wieder zum nationalen Vergleich! Bei unserem bisherigen Spitzenreiter Norwegen, scheint die Zahnhygiene immer besser zu werden. Eine große Befragung 18-20-Jähriger kam zu dem Ergebnis, dass nur ein Drittel der Befragten schon einen kariösen Zahn gehabt hat. Außerdem beurteilen viele Erwachsene ihre Zähne als gut bzw. sehr gut.

In Österreich, nach unserer Tabelle bisher das Schlusslicht, haben Befragte zugegeben, dass sie Zahntermine vergessen oder sie gerne verschieben. Zweimal zum Zahnarzt pro Jahr gehen hier nur 41%.

Nun wollen wir noch einen Blick auf den Tabellenzweiten werfen. In Deutschland scheint die Situation sehr gut zu sein. Nur 13% waren in den letzten 12 Monaten nicht beim Zahnarzt, dem gegenüber stehen 86% die jedes Jahr mindestens einmal zum Zahnarzt gehen, 17% davon sogar drei- bis fünfmal.

Zahnärzte empfehlen, dass wir jedes Jahr mindestens zweimal unsere Zähne kontrollieren lassen. Wird Karies oder eine Entzündung früh genug bemerkt, kann schnell gehandelt werden. So spart man sich auf lange Sicht viel Geld, Zeit und Nerven. Eine professionelle Zahnreinigung hilft außerdem unseren Zähnen ein natürliches Aussehen zu verschaffen und hält unsere Zähne gesund.

Daten sind vom https://www.statista.com, Jahr 2016 und vom https://ec.europa.eu.

14.06.2019

Wichtige Faktoren für die Wahl der richtigen Zahnbürste

Welche ist die beste Zahnbürste?

Um gesunde Zähne zu haben ist neben der Wahl der Getränke, dem Essen und der Genetik, noch ein dritter Faktor entscheidend: Die richtige Zahnpflege! Zu einer guten Zahnpflege gehört auch, die Wahl der richtigen Zahnbürste.

Wie Sie sicherlich schon in anderen Blogs oder Artikeln auf unserer Webseite gelesen haben, sollte man die Zähne mindestens zweimal am Tag putzen und nach süßen oder sauren Speisen und Getränken etwa eine halbe Stunde warten, bis man zur Zahnbürste greift.

Aber zu welcher Zahnbürste sollte man eigentlich greifen? Im Folgenden werden wir Ihnen einige wichtige Faktoren aufzeigen, die Sie bei der Wahl für die richtige Zahnbürste berücksichtigen sollten.

Manuelle Zahnbürste oder doch eher die Elektrische?

Wenn man sich eine neue Zahnbürste kaufen möchte, sollte man sich als erstes einmal entscheiden, ob man eine Handzahnbürste oder eine Elektrische bevorzugt.

Dabei haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile, diese wollen wir Ihnen nun aufzeigen, damit Sie eine gute Entscheidung treffen können.

Elektrische Zahnbürsten können in zwei Varianten eingeteilt werden, es gibt oszillierende Zahnbürsten und Schallzahnbürsten. Erstere hat eine kleine Runde Bürste, die Ihre Zähne durch Rotation reinigt, während letztere dies durch Vibration erreicht.

Gerade für Kinder ist die in viele elektrische Zahnbürsten eingebaute Timing Funktion sehr hilfreich, damit die Kleinen auch wirklich drei Minuten putzen und nicht nach einer Minute schon fertig sind.

Der Nachteil der elektrischen Zahnbürsten zeigt sich vor allem beim finanziellen, die Grundanschaffung ist meist sehr teuer, außerdem kosten auch die auswechselbaren „Köpfe“ viel Geld und die Zahnbürste kann natürlich auch einmal kaputtgehen. Außerdem sind Sie auf Strom angewiesen, entweder müssen Sie die Zahnbürste aufladen oder Batterien kaufen.

Die manuelle Zahnbürste braucht etwas mehr Zeit, um die Zähne gründlich zu reinigen und man sollte sie spätestens alle 3 Monate wechseln. Wie oft man sie wechselt hängt aber auch davon ab, wie man sich die Zähne putzt, zum Beispiel wieviel Druck man beim Putzen ausübt. Sollten also die Borsten früher abgenutzt sein, empfiehlt es sich die Zahnbürste auszutauschen.

Der Vorteil ist selbstverständlich der sehr geringe Preis, außerdem kann man eher experimentieren und verschiedene Marken ausprobieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Handzahnbürste leichter im Urlaub mitnehmen kann, da sie sehr klein ist. Oder man kauft sich vor Ort eine Zahnbürste und spart somit noch mehr Platz im Gepäck.

Sollte die Zahnbürste hart oder weich sein?

Das Problem bei einer harten Bürste ist, dass sie bei zu viel Druck nicht nachgibt, dass kann sich schlecht auf die Zähne und das Zahnfleisch ausüben. Bei einer weicheren Zahnbürste besteht dieses Problem nicht, deshalb sollten Sie im Zweifelsfall eher auf eine weichere bzw. eine mittlere Stärke zurückgreifen.

Egal ob bei der Elektrischen oder bei der Handzahnbürste sollten Sie unsere Tipps eher als Leitfaden verstehen und eine individuelle Entscheidung treffen. Sollten Sie dennoch unsicher sein, fragen Sie einfach bei Ihrem Zahnarzt nach, dieser wird Ihnen eine Zahnbürste empfehlen können.

18.05.2019

Der Spitzenreiter bei Zahnfüllungen

alle gängigen Materialien für Zahnfüllungen

Sich über Zahnfüllungen zu informieren, ist deshalb wichtig, da fast alle Menschen irgendwann einmal eine Zahnfüllung brauchen. Normalerweise wird ein Loch durch Karies verursacht, dann muss der Zahnarzt die Karies entfernen und das Loch wieder auffüllen. Heute beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Arten von Zahnfüllungen. Wenn wir von den verschiedenen Arten sprechen, meinen wir das Material. Nachfolgend möchten wir Ihnen alle gängigen Materialien für Zahnfüllungen vorstellen.

Zement

Anfangen wollen wir mit einem Material, welches wahrscheinlich nur wenige bisher im Zusammenhang mit Zahnfühllungen gehört haben – Zement. Auch wenn es komisch klingt, dass man Zement nicht nur auf der Baustelle, sondern auch in der Zahnarztpraxis finden kann, stimmt es tatsächlich, Zement kann für eine Zahnfüllung verwendet werden! Der Grund, weshalb Sie von diesem Material wahrscheinlich noch nicht gehört haben, ist, dass es nicht sehr haltbar ist und somit nur bei Milchzähnen oder als Übergangslösung eingesetzt wird. Leider ist es nicht ästhetisch, darum wird es auch nicht verwendet.

Amalgam

Im Gegensatz zum Zement, dürfte Amalgam für die meisten Menschen ein Begriff sein, es gibt seit Jahren eine öffentliche Diskussion darüber, ob Amalgam giftig ist oder nicht. Aus diesem Grund wird Amalgam auch kaum noch verwendet. Der Vorteil des Amalgams ist, dass es für eine Zahnfüllung sehr lange hält, bis zu 15 Jahre. Ein weiterer Nachteil dieses Materials ist das graue Aussehen und dass Patienten mit einer Metallallergie auf Amalgam reagieren können.

Porzellan/ Keramik

Was Qualität angeht, können wir Ihnen jetzt schon sagen, dass wir hier den Spitzenreiter gefunden haben! Diese Zahnfüllungen schlagen in der Haltbarkeit sogar das Amalgam, bis zu 30 Jahre können sie in Ihrem Mund bleiben. Aber der größte Vorteil, ist Ihre Optik und die Möglichkeiten, die Zahnfüllung exakt an Ihre Zähne anzupassen. Auch für Menschen mit einer Metallallergie, sind diese Füllungen kein Problem, da sie kein Metall enthalten. Die sehr gute Haltbarkeit sieht man nicht nur an der Dauer, sondern auch daran, dass Porzellan bzw. Keramikfüllungen auch bei größeren Löchern eingesetzt werden können.

Der einzige Nachteil, den diese Füllungen haben ist der leider recht hohe Preis. Auch werden Sie nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt. Möchten Sie trotzdem diese hochwertigen Zahnfüllungen? Dann haben Sie nun noch einen weiteren Grund nach Ungarn zu kommen, da sie (wie auch alle anderen Zahnbehandlungen) in Ungarn deutlich günstiger sind.

Kunststoff / Komposit

Diese Füllung wird am meisten verwendet. Das hat auch seine Gründe, sie ist günstig, haltbar und eignet sich durch ihre weiße Farbe optisch sehr gut als Zahnfüllung.

Zwei Nachteile hat die Zahnfüllung jedoch, bei größeren Löchern kann sich unter der Kunststofffüllung wieder Karies bilden und im Vergleich zu den Keramikfüllungen ist die Haltbarkeit von 7-8 Jahren eher schlecht.

18.04.2019

Schadet Rauchen den Zähnen?

Rauchen schadet den Zähnen

Heutzutage ist die Optik unserer Zähne, wichtiger denn je. Im Beruf, sowie im sozialen Leben, wird unser Äußeres hoch gewichtet. Sind Zähne gelblich verfärbt oder es sind einige ausgefallen, sieht das nicht nur schlecht aus, sondern wirkt auch ungepflegt und manchmal sogar unsympathisch. Nicht nur die Zähne wirken dann hässlich, sondern das Lächeln und somit der gesamte Gesichtsausdruck.

Dass Rauchen die Zähne gelblich verfärbt, ist allgemein bekannt. Zu den ästhetischen Problemen, können jedoch auch gesundheitliche dazukommen. Einige Punkte möchten wir Ihnen nachfolgend erklären. Dabei beginnen wir mit den eher bekannteren bzw. offensichtlichen, danach führen wir einige weniger bekannte Probleme, in Bezug auf Rauchen auf. Im letzten Teil, stellen wir Ihnen einige Lösungen bzw. Hilfen vor.

Zahnverfärbung

Von diesem Problem, hat sicherlich schon jeder gehört: „Raucher haben gelbe Zähne!“. Die Zahnverfärbung kommt vom Nikotin, ist also nicht nur bei Rauchern ein Problem. Menschen, die Kautabak konsumieren, leiden beispielsweise auch unter Zahnverfärbungen. Helfen kann dabei die professionelle Zahnreinigung, einfaches Zähneputzen hilft leider nicht gegen die gelben Zähne. Was viele nicht wissen, die Verfärbung hat noch einen weiteren negativen Aspekt. Die Zähne werden rau und auf diesen rauen Flächen, können sich leicht Bakterien absetzen. Das kann dann im schlimmsten Fall zu Zahnausfällen führen, aber auch Parodontitis oder Karies sind mögliche Folgen. Auch dabei hilft die Professionelle Zahnreinigung.

Unangenehmer Mundgeruch

Ein weiterer bekannter Makel von Rauchern: Der unangenehme Mundgeruch. Dafür muss man einem Raucher nicht einmal sehr nahe kommen. Egal ob mit dem Partner, im Büro oder der U-Bahn, es ist eher unangenehm neben Rauchern zu stehen.

Krebsrisiko

Rauchen erhöht das Krebsrisiko für Lungenkrebs, das ist bekannt. Jedoch gibt es den Krebs auch im Mund und auch dort sind Raucher anfälliger. Um diesem Risiko vorzubeugen, sollten Sie auf jeden Fall zur Vorsorgeuntersuchung kommen. Bei der halbjährlichen Zahnkontrolle, kann der Arzt erste Anzeichen von Krebs erkennen. Umso früher Krebs erkannt wird, umso besser kann er behandelt werden.

Immunschwäche

Raucher haben eine schlechtere Durchblutung und im Mund ist das Immunsystem nicht mehr so effektiv. Dadurch können Krankheiten und Infektionen schlechter abgewehrt werden. Zusammen mit der raueren Oberfläche, sind Raucher also anfälliger für Bakterien und gleichzeitig können sie diese schlechter abwehren.

Lösungen

Die beste Lösung für Ihre Zähne ist das Rauchen aufzuhören

Wahrscheinlich wissen Sie es selbst und wollen es gar nicht hören, aber die beste Lösung ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Jedoch wissen auch wir, dass dieses Unterfangen leichter gesagt, als getan ist. Sollten Sie also nicht aufhören wollen oder es ist Ihnen einfach nicht möglich, gibt es noch weitere Hilfen. Halbjährliche Besuche beim Zahnarzt können schon viel ausmachen! Zum einen machen Sie dann die professionelle Zahnreinigung und zum anderen haben sie die Vorsorgeuntersuchung gegen Krebs.

Zum Abschluss noch ein Tipp. Bei Zahnbehandlungen sollten Sie Ihren Zahnarzt darüber informieren, dass Sie Raucher sind. Weiß der Zahnarzt also, dass Sie Raucher sind, kann er besser darauf eingehen.

22.03.2019

Müssen Sie schon bei einer einzelnen Zahnlücke handeln?

Was kann man tun wenn nur 1-2 Zähne fehlen

Manche Patienten stellen sich die Frage, ob sie überhaupt zum Zahnarzt gehen müssen, wenn sie doch nur eine einzelne oder vielleicht zwei Zahnlücken haben. Vor allem wenn die Zahnlücke im hinteren Zahnbereich liegt und weder auffällt noch beim Essen stört. In diesen Fällen kommt schnell die Frage auf: „Sollte ich dafür überhaupt zum Zahnarzt gehen, nur um Geld für eine Behandlung auszugeben?“ Die Antwort darauf ist: Ein klares Jein! Sie sollten auf alle Fälle zum Zahnarzt gehen, aber das heißt nicht zwingend, dass sie Geld für eine Behandlung ausgeben müssen. Der Grund ist ganz einfach: Auch wenn Sie der fehlende Zahn nicht stört, kann es Ihre Gesundheit beeinträchtigen oder zu erneutem Zahnausfall führen bzw. diesen begünstigen. Zu weiterem Zahnausfall kann es, durch den Knochenverlust kommen. Ist der Kaudruck auf einem Zahn nicht mehr vorhanden, wird dem natürlichen Knochenabbau kein Knochenaufbau mehr entgegengesetzt (an dieser Stelle). Dadurch fällt die Zahntasche immer weiter in sich zusammen und die umliegenden Zähne können in Schieflage geraten. Das sieht dann sehr unschön aus und durch den nun einseitigen Druck auf die schiefen Zähne, können diese auch ausfallen.

Welche Möglichkeiten haben Sie also, wenn sie zum Zahnarzt gehen?

  1. Der Zahnarzt kann Ihnen raten, dass die Zahnlücke mit einer Zahnbrücke behandelt werden sollte.
  2. Die Zahnlücke muss mit einem Implantat behandelt werden, oft wird auch eine Kombination aus beidem benutzt, wenn es sich um zwei oder mehr Zahnlücken handelt.
  3. Die Zahnlücke muss nicht behandelt werden. In diesem Fall, können Sie die Zahnlücke unbehandelt lassen, wenn sie Sie nicht stört. Jedoch haben Sie dann die Gewissheit und Sicherheit, dass es Ihnen und Ihrer Gesundheit gut geht, da sie von einem kompetenten Zahnarzt behandelt wurden.

Auf alle Fälle, sollten sie bei einer Zahnlücke zum Zahnarzt gehen, auch wenn Sie die Zahnlücke nicht einschränkt. Damit können sie sich viel Zeit und Geld sparen, Ihre restliche Zähne schützen und ein gutes Gewissen haben.

22.02.2019

Zahnpflege während der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft ist eine gute Zahnpflege wichtig

In der Schwangerschaft ist eine gute Zahnpflege wichtig, um Zahnausfall vorzubeugen. Schwangere sollten auf das richtige Essen und die richtige Zahnpflege achten. Um Ihnen dabei zu helfen, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt, damit sie sich keine Sorgen um Ihre Zähne machen müssen. Einige unserer Ratschläge sind auch für Menschen nützlich, die nicht schwanger sind.

Vor der Schwangerschaft

Sollten Sie planen schwanger zu werden, gehen Sie am besten davor zum Zahnarzt um sich einmal komplett durchchecken zu lassen. Der Zahnarzt kann beispielsweise überprüfen ob alle Ihre Füllungen in Ordnung sind oder ob einige erneuert werden müssen, bzw. ob sie Amalgam Füllungen haben, die evtl. entfernt werden müssen. Auch ist vielleicht eine professionelle Zahnreinigung nötig oder Ihr Zahnfleisch ist erkrankt.

Alles was der Zahnarzt vor Ihrer Schwangerschaft machen kann, ist gut für Sie, denn in der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit, können Sie viele Medikamente nicht nehmen. Vor allem Narkosen sind ein Problem, um sich diesen Ärger zu ersparen machen Sie am besten alles was gemacht werden muss, bevor Sie schwanger werden.

Können Sie den Zahnarztbesuch nicht vor der Schwangerschaft erledigen, sollten Sie ihn für das zweite Trimester einplanen, das ist zwischen dem 4-7 Monat.

Zahnfleisch während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft ist das Zahnfleisch empfindlicher, wird stärker durchblutet und ist anfällig für Bakterien. Das kann schnell zu Karies führen.

Versuchen Sie gesund zu essen, um viele Vitamine und Minerale zu sich zu nehmen. Bei der Zahnpflege sollten sie gründlich, aber vorsichtig vorgehen. Neben dem normalen Zähneputzen helfen auch Zahnseide und Interdentalbürsten. Damit kommen Sie auch in die Zahnzwischenräume. Als letzten Schritt können Sie Mundwasser benutzen.

Süßes und Saures

Das Süßes schlecht für die Zähne ist, weiß eigentlich jeder, aber auch saures Essen und Trinken schadet den Zähnen. Ganz darauf zu verzichten ist immer schwer, aber wenn man schon Süßes oder Saures isst, dann lieber etwas mehr auf einmal, statt immer wieder kleine Mengen. Essen Sie einmal Süßigkeiten oder etwas Saures, dann warten Sie am besten eine halbe Stunde und putzen sich dann die Zähne. Aber wenn Sie alle paar Stunden etwas süßes essen, schadet es den ganzen Tag Ihren Zähnen.

Am besten ist es natürlich weitestgehend auf diese Speisen zu verzichten und sich lieber einen herzhaften Snack zu gönnen. Käse hilft beispielsweise nicht nur Ihren Zähnen, sondern auch bei der Entwicklung Ihres Babys.

25.01.2019

Milchzähne bereiten die Grundlage für Ihr Lächeln

gesunden Zähne als Kind

Früher, war lange die Annahme verbreitet, dass Milchzähne vernachlässigt werden können, da sie ja sowieso ausfallen und von anderen Zähnen ersetzt werden. Auch heute hält sich der Mythos noch hartnäckig.

Die ist aber falsch, dafür gibt es verschiedene Gründe.

Der wichtigste ist, dass die Zähne als Platzhalter für die späteren Zähne herhalten. Sollte also ein oder mehrere Milchzähne zu früh ausfallen, kann es sein, dass sich durch den ausbleibenden Kaudruck Zahnfleisch und Knochenaufbau schlecht oder falsch entwickeln. Dadurch entstehen dann schiefe Zähne. Die gute Pflege der Milchzähne kann unter Umständen, sogar die Zeit einer Spange reduzieren, da die späteren Zähne auf einer guten Basis besser bzw. gerader wachsen können.

Ein anderer Grund für die Pflege der Milchzähne, ist etwas offensichtlicher. Fallen einem Kind früh die Milchzähne aus, sieht es nicht schön aus und kann dem Kind Schwierigkeiten beim Sprechen und Essen bereiten.

Aus diesen Gründen sollte die tägliche Zahnroutine des Kindes eine hohe Priorität haben und schon sehr früh begonnen werden. Das wird dem Kind auch später nützlich sein, da es diese Routine schon von klein auf gelernt hat. Das Zähneputzen kann kleinen Kindern durchaus Spaß machen. Kinderzahnpasta hat oft sogar einen süßen Geschmack, auch kann man eine kleine Sanduhr kaufen, die jedes Mal durchläuft.

Auch die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt ist wichtig. Kinderzahnärzte haben meistens Warteräume mit Spielzeug und netten kleinen Büchern und oft dürfen sich die Kinder ein kleines Geschenk aussuchen, wenn sie die Behandlung hinter sich haben. Dadurch gewöhnen sich die Kinder schon von klein auf, an den Zahnarzt und entwickeln keine Angst vor ihm.

Eine Aufklärung über gesundes Essen, ist auch für Kinder wichtig. Zähne brauchen bestimmte Mineralien und Vitamine um gesund und stark zu bleiben. Bei süßem und saurem Essen und Trinken, sollte man eine halbe Stunde warten, bevor man die Zähne putzt. Wenn Sie gerade mit dem Kind unterwegs sind und keine Zähne putzen können, ist es auch schon sehr hilfreich erst einmal den Mund auszuspülen.

Halten Sie sich an diese einfachen Regeln, wird es Ihnen Ihr Kind spätestens als Erwachsener danken oder sogar schon als Jugendlicher, wenn er oder sie keine Zahnspange benötigt. Für Ihre eigene Gesundheit und die Ihres Kindes, sollten Sie natürlich immer mit gutem Beispiel vorangehen.

01.01.2019

Zahnersatz aus Fernost – Zu empfehlen?

Auch der Zahnarzt kann Geld sparen

Zahnersatz und Zahnbehandlungen sind sehr teuer, deshalb möchten sowohl die Patienten als auch die Zahnärzte Ausgaben sparen. Die Frage, die sich dabei stellt, wie können beide Parteien sparen?

Für Zahnpatienten ist es mit relativ wenig Aufwand verbunden. Sie sollten Zahnärzte vergleichen und sich sowohl über die Qualität, als auch die Preise informieren. Am meisten können sie, bei gleichbleibender Qualität, im Ausland sparen.

Auch der Zahnarzt kann Geld sparen, wenn er sich Zahnprothesen aus dem Ausland anfertigen lässt. Beispielsweise sind die Personalkosten in China soviel niedriger, dass Zahnprothesen von dort sehr viel günstiger sind als hierzulande.

So lange der Zahnarzt dies ganz offen mit seinen Kunden kommuniziert, ist das ganze auch kein Problem. Er kann etwas Geld sparen und seine Dienstleistung günstiger anbieten, wodurch auch der Zahnpatient Geld sparen wird. So kann sich der Zahnpatient entscheiden, ob er lieber etwas mehr Geld ausgeben möchte, um Zahnprothesen aus Europa zu bekommen oder ob er lieber Geld spart und die Zahnprothesen aus Fernost bezieht. Folgenden Risiken sollte sich der Zahnpatient bewusst sein:

  • Weder der Zahnpatient, noch der Zahnarzt kann wissen, wie die Qualität der Prothesen aus China ist. Ohne den Zahnersatz zu zerstören, kann es auch der Zahntechniker nicht herausfinden.
  • Während sowohl Deutschland als auch Ungarn ihren Zahntechnikern eine dreijährige Ausbildung vorschreiben, gibt es keine vorgeschriebene Ausbildung in China.

So lange der Zahnpatient also weiß worauf er sich einlässt, kann er die Risiken sorgfältig abwägen. Das Problem jedoch ist, dass es, laut einem Artikel aus der Tageszeitung WELT vom Mai 2015, immer wieder vorkommt, dass Zahnärzte ihre Kunden nicht oder nur unvollständig informieren. Dann kauft der deutsche Zahnpatient chinesischen Zahnersatz zum deutschen Preis, damit spart der Zahnarzt doppelt und der Patient hat das Nachsehen.

Wer ruhigen sparen und zugleich sicher bezüglich der Qualität sein möchte, , hat auf jede Fall die Möglichkeit sich einer Behanldung in einer renomierten Klinik im EU-Auland, z.B. in Ungarn zu Unterziehen. Hier bekommt man deutsche Qualität, deutschsprachige Ärzte, aber ungarische Preise.

Unsere Klinik arbeitet schon seit vielen Jahren mit einem kompetenten Budapester Zahnlabor zusammen, der Zahnersatz wird Vorort hergestellt und es wird kein minderwertiger Zahnersatz aus Fernost eingeflogen.

29.11.2018

Zahnersatz – Metallfreie Alternativen

Bei den meisten Menschen kommt früher oder später der Moment, wenn der Zahnarzt einen Zahn ersetzen, Löcher füllen oder andere Zahnersatzbehandlungen durchführen muss. Für die meisten Menschen ist das dann nicht weiter schlimm, manche Patienten leiden zwar unter einer Zahnarztangst, aber die heutige Zahnmedizin hat sich gut auf diese Art der Patienten eingestellt. Durch verschiedene Arten der Narkose können heutzutage auch Angstpatienten wieder ohne Probleme zum Zahnarzt gehen.

Gehören Sie jedoch zu der Gruppe Menschen mit einer Metallallergie oder reagieren Sie elektrosensibel, dann kann sich herkömmlicher Zahnersatz auch negativ auf ihre Gesundheit auswirken.

Zwar haben Zahnmetalle durchaus auch positive Wirkungen, jedoch eben auch Risiken und Nachteile. Vor allem Nickel ruft häufig eine allergische Reaktion hervor. Andere Metalle, die in der Zahnmedizin verwendet werden, sind Palladium, Kobalt, Cadmium, Chrom und Quecksilber. Gerade Quecksilber kann durch seine giftige Wirkung äußerst gefährlich werden, wenn beispielsweise eine Amalgamfüllung schlecht gemacht wurde oder undicht ist. Patienten mit Amalgamfüllungen, können diese beim Zahnarzt untersuchen lassen. Ein weiteres potenzielles Problem bei Metallfüllungen ist ihre Antennenwirkung, die Metalle können mit Frequenzen in Resonanz treten und damit ein elektromagnetisches Feld verstärken.

Durch die stetige Forschung, in der Zahnmedizin, gibt es heute vollwertige und teilweise sogar bessere Alternativen. Eine vollkeramische Alternative können Sie wählen, egal, ob Sie eine Füllung brauchen, eine Krone oder sogar ein Implantat.

Keramik ist bioverträglich, das heißt, es wird nicht von Ihrem Körper abgestoßen, es hat eine gute Haltbarkeit und Keramik-Zahnersatz wirkt viel natürlicher als der metallene Zahnersatz. Der keramische Zahnersatz reflektiert auf ähnliche Weise wie echte Zähne das Licht und wirkt dadurch sehr natürlich. Er wird genau an die anderen Zähne angepasst. Durch seine vielen Vorteile ist der vollkeramische, metallfreie Zahnersatz eine gute Alternative zum metallenen Zahnersatz.

01.11.2018

Richtiges Essen schützt die Zähne

Jeder weiß, dass eine regelmäßige Zahnpflege nötig ist um gesunde und schöne Zähne zu haben und diese auch zu behalten.

Es gibt jedoch weitere Faktoren, die man beachten sollte. Für die Gesundheit und das Erscheinungsbild der Zähne spielt die richtige Ernährung eine große Rolle. Zum einen schädigt man seine Zähne, durch schlechtes Essen und zum anderen schützt man sie, mit gutem Essen. Zucker- und Säurereiche Speisen greifen beispielsweise die Zähne an und sollten eher vermieden werden. Nach dem Verzehr ist eine gute Zahnreinigung wichtig.

Auf der anderen Seite gibt es auch Essen, welches aktiv unsere Zähne schützt. Zum Beispiel gibt es Mineralstoffe und Vitamine, die beim Zahnaufbau helfen oder das Immunsystem stärken. Lebensmittel wie Fisch, Ei und Käse enthalten die wichtigen Vitamine A und D. Vitamin D ist insbesondere für die Zähne und die Knochen wichtig. In sonnenreichen Monaten kann unser Körper, durch die viele Sonnenstrahlung, selbst ausreichend Vitamin D produzieren. Gerade über die Wintermonate sind es aber vor allem Speisen, die dabei helfen ausreichend Vitamin D zu produzieren.

Auch die Vitamine E und K2 helfen unseren Zähnen. Vitamin E stärkt das Immunsystem und ist beispielsweise in pflanzlichen Ölen enthalten. Vitamin K2 hilft bei der Calcium Verarbeitung und wird unter anderem durch Butter und Weichkäse aufgenommen.

Neben den verschiedenen Vitaminen, können wir Ihnen folgende Speisen empfehlen:

Gemüse
Mit Gemüse können Sie wenig falsch machen. Um den vollen Vitamingehalt aufzunehmen, sollten Sie beispielsweise Karotten und Paprika in rohem Zustand essen. Kocht oder brät man sie, können Vitamine verloren gehen. Ein weiterer Vorteil von rohem Gemüses ist, dass es härter ist und somit durch das Kauen, das Zahnfleisch stärkt und den Knochenaufbau fördert.

Käse
Ein echter Alleskönner ist der Käse, er enthält viel Calcium, welches hilfreich für den Aufbau der Zähne ist. Beim Zerkauen setzt er Eiweiß-Casein-Stoffe frei, diese legen sich wie einen Schutzfilm um die Zähne und hilft dabei sie vor Säuren zu schützen.

06.10.2018

Die Zukunft der Zahnmedizin

Die Zukunft der Zahnmedizin

Roboter spielen in unserem Leben eine immer größere Rolle. Da ist z.B. der Assistent auf dem Handy oder das selbstfahrende Auto. In vielen Bereichen sind uns die Maschinen ebenbürtig oder haben uns sogar überholt, nehmen Sie beispielsweise die Schachroboter bzw. Schachprogramme, an denen selbst der beste Großmeister scheitert.

Deshalb möchten wir die folgende Frage stellen: Was würden Sie davon halten, ein wichtiges Problem von einem Roboter gelöst zu bekommen, anstatt von einem Menschen? Die Chinesen haben einen Roboter erschaffen, der eine Zahnimplantation nahezu alleine durchführen kann. Die Forschung und Entwicklung hat vier Jahre gedauert. Über dieses Experiment gibt es auch interessante Berichte von Experten. Diese waren sehr beeindruckt und sagten, dass der Roboter Fachwissen mit äußerster Präzision und anderen Vorteilen der Technik kombiniert.

Damit der Roboter weiß, wo die Implantate eingesetzt werden sollen und wann der Patient sich bewegt, werden an dem Patienten Orientierungs- und Positionssensoren angebracht. Durch sehr genaue Berechnungen ist es dem Roboter möglich präzise zu arbeiten, so liegt der Fehlerberreich bei nur ca. 0.2 bis 0.3 mm.

Damit hat der Roboter einen entscheidenden Vorteil, gegenüber dem menschlichen Zahnarzt. Für den Menschen stellen Implantationen mitunter eine große Schwierigkeit dar, wenn sie an schlecht einsehbaren und sehr kleinen Stellen durchgeführt werden müssen. Trotzdem muss er sehr genau arbeiten. Der Roboter hat dieses Problem nicht, da er durch seine Sensoren immer bestens informiert ist.

Aber auch der menschliche Zahnarzt hat eine Fähigkeit, die der Roboter nicht aufweisen kann. Der Mensch ist zu empathischem Denken bzw. Empfinden im Stande. Er kann auf die Bedürfnisse des Patienten reagieren, was gerade bei Angstpatienten sehr wichtig ist. Denn der Zahnarzt muss spüren, wann der Patient eine Pause braucht oder Schmerzen hat.

In China ist die experimentelle Implantation erfolgreich verlaufen und einer Patientin konnten zwei Implantate eingesetzt werden. Für die Chinesen war das Experiment ein wichtiger Meilenstein, in dem Land gibt es nämlich einen großen Mangel an Zahnärzten und nur ein Bruchteil der benötigten Implantationen können durchgeführt werden. Verlaufen weitere Tests ebenfalls positiv, könnte das eine Lösung für das Problem darstellen. Auch dem Geldbeutel täte diese Entwicklung gut, da die 3D gedruckten Implantate, die der Roboter einsetzt, deutlich günstiger sind.

Nun zurück zu der Frage des Artikels. Wen würden Sie wählen? Den Menschen oder den Roboter?

07.09.2018

Für alle die Angst vor dem Zahnarztbesuch haben - neue Möglichkeiten für Angstpatienten

In Deutschland gibt es viele Menschen, die Angst vor dem Zahnarzt haben. Manche hatten in der Vergangenheit problematische Zahnbehandlungen, andere hören von Freunden und Bekannten Horrorgeschichten. Meist sind diese Geschichten aber übertrieben und waren gar nicht so schlimm.

Die Zahnmedizin entwickelt sich stets weiter. Es werden immer wieder neue Methoden entwickelt oder bestehende verbessert, ebenso ist der Zahnersatz heutzutage viel besser als früher. Auch die Anästhesie steht dem in nichts nach. Schmerzen können gemildert werden und in vielen Fällen sogar komplett vermieden werden.

Oft ist nicht einmal der Schmerz das größte Problem, sondern die Geräusche und Gerüche, während der Behandlung. Alleine beim Gedanken an die Bohrgeräusche oder dem klinischen Geruch der Behandlungsräume, können Angstpatienten Herzrasen und zitternde Hände bekommen.

Das Wort für diese Zahnarztangst ist Dentalphobie, diese kann bei Betroffenen stärker oder schwächer ausgeprägt sein. Wenn bei Angstpatienten ein Zahnarzttermin ansteht, ist oft der erste Impuls, diesen abzusagen und somit die Zahnbehandlung zu vermeiden. Das kann aber die Zahnprobleme verschlimmern und schnell wird aus einer einfachen Untersuchung etwas Ernstes. Die Folge, komplizierte und langwierige Behandlungen und ein eventuell großer finanzieller Mehraufwand.

Um dies zu vermeiden, sind regelmäßige Kontrollen wichtig.

Heutzutage bieten moderne Zahnarztpraxen, eine Reihe an schmerzfreien Behandlungsmethoden für Angstpatienten an. Wenn sie eine Spritzenphobie haben, kann das Zahnfleisch mit einem speziellen Gel behandelt werden. Innerhalb weniger Sekunden spüren Sie an dieser Stelle nichts mehr und bekommen so auch nichts von der Spritze mit. Danach kann 2,5 Stunden schmerzfrei gearbeitet werden, ohne dass der Patient während oder nach der Behandlung etwas spürt. Wenn eine schmerzfreie Behandlung nicht ausreicht die Zahnarztangst zu überwinden, gibt es noch die Möglichkeiten der Vollnarkose.

Trauen Sie sich jetzt und ersparen Sie sich damit größere Schmerzen und Kosten!

10.08.2018

Zahnersatz innerhalb eines Tages

Gesunde und weiße Zähne sind in der heutigen Welt ein wichtiges Schönheitsideal. Kann man ein schönes Lachen zeigen, macht das Eindruck auf Mitmenschen und man füllt sich wohl. Egal ob mit Freunden beim Abendessen oder im Gespräch mit Klienten helfen gepflegte Zähne.

Ohne schöne und gesunde Zähne muss man oft aufpassen was man essen kann oder hat Schwierigkeiten während der Alltagskommunikation, da man Probleme hat, sich zu artikulieren ohne Mängel im Mund zu zeigen.

Möglichkeiten um diese Probleme zeit- und kostensparend zu behandeln

Heutzutage gibt es eine innovative, kostensparende und schnelle Therapieoption. Diese werden wir Ihnen hier vorstellen:

Das All-on-4-Behandlungskonzept:

Für das All-on-4 Konzept gibt es unterschiedliche Varianten. Für die Premiumvariante wird eine Brücke auf 4 Premium-Implantate fixiert. Auch wenn die Knochensubstanz mangelhaft ist, kann das Konzept angewendet werden. Das tolle bei All-on-4 ist, dass der Patient schon am selben Tag die Klinik, mit den neuen eingesetzten Zähnen, verlassen kann. Es ist sogar möglich die Zähne sofort einzusetzen. Am Tag nach der Operation kann man schon weiche Speisen zu sich nehmen und so ein schönes Abendessen genießen.

Für welche Patienten ist das All-on-4-Behandlungskonzept?

Patienten, die in einem oder beiden Kiefern zahnlos sind können die Methode in Anspruch nehmen. Auch Patienten, deren Zähne in so einem schlechten Zustand sind, dass sie gezogen werden müssen, kommen in Frage.

Für Menschen, die bisher nur herausnehmbaren Prothesen tragen konnten, weil die Knochensubstanz nicht ausreichend war, gibt es mit dieser Methode eine neue Alternative.

Ablauf des All-on-4-Behandlungskonzepts:

Kommen Sie für das All-on-4 Konzept in Frage, bekommen Sie 4 Implantate eingesetzt. Außerdem direkt einen provisorischen, festsitzenden Zahnersatz. Dieser wirkt sehr natürlich und ist belastbar. Dadurch erfahren Sie in nur einem Tag eine deutliche Verbesserung Ihrer Lebensqualität.

Ihren finalen Zahnersatz bekommen sie zirka 4 Monate danach.

Ein weiterer Pluspunkt der All-on-4 Methode ist, dass Sie nur einmal im Jahr zur Kontrolle kommen müssen. Der Zahnarzt wird ihren Zahnersatz überprüfen. Falls nötig, wird er außerdem im Labor gereinigt.