Ablauf bei herausnehmbarem Zahnersatz

Ablauf bei einem herausnehmbaren Zahnersatz

Damit Sie sich auf Ihre Zahnbehandlung bestmöglich einstellen können und schon wissen, was auf Sie zu kommt, möchten wir Ihnen auf dieser Seite den Ablauf dieser Zahnbehandlung zeigen.

Wenn Zähne entfernt werden müssen, muss der Zahnarzt zuerst die Zähne ziehen, damit der herausnehmbare Zahnersatz eingesetzt werden kann. Nachdem der Zahnarzt die Zähne gezogen hat, muss das Zahnfleisch aber erst ca. 6 Wochen heilen. Nach dieser 6-wöchigen Heilungszeit bekommen Sie dann den endgültigen Zahnersatz.

Damit Sie in der Einheilungszeit nicht ohne Zähne herumlaufen müssen, fertigt der Zahnarzt eine provisorische Prothese für Sie an, diese wird dann beim zweiten Termin gegen den finalen Zahnersatz getauscht.

Die Einheilungszeit wird gebraucht, um dem Zahnfleisch Zeit zu geben, wieder abzuheilen. Würde man sofort den finalen Zahnersatz einsetzen, passt dieser nach den 6 Wochen nicht mehr genau, da das Zahnfleisch sich in dieser Zeit verändert. Durch das Ziehen der Zähne kann das Zahnfleisch beispielsweise anschwellen, dann passt der Zahnersatz zwar auf diesen Zustand, jedoch nicht mehr, wenn es wieder abgeschwollen ist. Das führt dann zu einer Lücke zwischen dem Zahnfleisch und der Prothese, in dieser Lücke können sich Speisereste absetzen. Abgesehen von der hygienischen und gesundheitlichen Komponente, wäre in solch einem Fall auch das Tragegefühl äußerst unangenehm.

Bei Ihrem zweiten Besuch, wird Ihnen das Provisorium wieder entfernt und der finale Zahnersatz eingesetzt.

Dr. Sedlmeier erklärt den Ablauf der Behandlung bei herausnehmbarem Zahnersatz

Bei herausnehmbarem Zahnersatz müssen in einer ersten Sitzung zunächst Zähne gezogen werden. Vorher werden jedoch noch Abdrücke von den Zähnen genommen. Während der sechswöchigen Einheilungszeit bekommt der Patient eine provisorische Prothese, die gleich nach dem Zahnziehen einsatzbereit ist. Frau Dr. Sedlmeier erklärt, weshalb die erste Prothese nur übergangsweise genutzt werden kann und weshalb es notwendig ist, bei einer zweiten Sitzung den endgültigen Zahnersatz anpassen zu lassen.