!!! In Anbetracht der globalen Lage mit dem Coronavirus (COVID-19) haben wir für Sie die wichtigsten Informationen im Umgang mit dieser Krise gesammelt. Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um die Themen Reise nach Ungarn, alternative Untersuchungsmöglichkeiten in Deutschland, Hygiene und Planung Ihrer Zahnbehandlung in Zeiten von Corona. !!! +++ Corona Update (23.04.20): Wir arbeiten für Sie weiter! Nutzen Sie die Zeit und planen jetzt schon – trotz Corona Krise - Ihre Zahnbehandlung mit unserer kostenlosen online Video-Beratung.

Zahnbehandlung unter Narkose

Schmerzfreie Behandlung von Angstpatienten

Wie machen das unsere Zahnärzte?

Unsere Zahnklinik hat sich auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisiert.

Uns stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung, um Ihre Zahnbehandlung schmerzfrei zu gestalten:

  1. Beruhigungsmittel
    Durch Einnahme eines Beruhigungsmittels in Form einer Tablette können Sie Ihrer Behandlung gelassen entgegensehen.
  2. Vollnarkose
    Hierzu kommt ein mobiles Anästhesieteam in unsere Klinik, welches die komplette Vollnarkose durchführt. Sie „verschlafen“ somit Ihre Zahnbehandlung. Dank des professionellen Narkoseteams erwachen Sie vollkommen frisch und ohne Schmerzen. Wichtig zu erwähnen ist, dass manche Medikamente Auswirkungen auf die Zahnbehandlungen (z.B. Blutung, etc.) haben. Sofern Sie Medikamente nehmen, halten Sie bitte vorher Rücksprache mit Ihrem Hausarzt. Die Medikamente sind für die Dauer der Behandlungen rechtzeitig umzustellen oder abzusetzen.

Interview mit Frau Dr. Anikó Faluhelyi, Anästhesistin, und Herrn Gyula Kalmár, Eigentümer des mobilen Anästhesie Services Szundizz Velünk Kft.

interview mit einer Anästhesistin
Redaktion: Herr Kalmár, was muss man sich unter einem mobilen Anästhesie Service vorstellen
Herr Kalmár: Wir bieten Zahnarztpraxen und Zahnkliniken einen kompletten Service, der alle Bereiche der Anästhesie umfasst, also wann immer bei einer zahnärztlichen Behandlung Vollnarkose benötigt wird, sind wir zur Stelle. Die Vollnarkose wird dann in der jeweiligen Zahnklinik durchgeführt. Hierzu kommen wir immer zu zweit, also ein Arzt und ein Assistent, wir bringen das gesamte Zubehör mit. Dann füllen wir gemeinsam mit dem Patienten den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung aus. Der Anästhesist führt daraufhin noch eine Voruntersuchung durch und legt dem Patienten die Geräte für EKG, Blutdruckmessung und Pulsoximeter an. Mit Kissen und einer Decke achten wir darauf, dass sich der Patient wohlfühlt, bequem sitzt und es warm hat. Dann legen wir die Infusion zusammen mit einem Schmerzmittel, einem Beruhigungsmittel und einem Schlafmittel. Währenddessen erhält der Patient über eine Oxygenmaske Sauerstoff und schläft dann ein. Damit der Patient während der Narkose auch atmen kann, erhält er nun mittels eines Schlauches über die Nase eine Mischung aus Oxygen und Lachgas. Ab hier beobachtet unser Anästhesieteam nur noch den Monitor, ob die Lebensfunktionen weiterhin gut funktionieren, während der Zahnarzt seine Behandlung durchführt. Dadurch dass der Schlauch über die Nase eingeführt wurde, kann er ungestört im Mundraum arbeiten und der Patient hat freie Atmung. Wenn der Arzt die Behandlung beendet hat, wird die Zufuhr von Lachgas und Schlafmittel gestoppt und sobald die spontane Atmung beim Patienten einsetzt, entfernen wir auch den Schlauch. 10 bis 15 Minuten später wacht der Patient von selbst auf.
Redaktion: Was fühlt der Patient während dieser Narkose? Träumt er etwas?
Herr Kalmár: Er fühlt gar nichts, aber es kann vorkommen, dass er träumt. Das Schlafmittel ist so präpariert, dass der Patient am Ende der Narkose ganz frisch aufwacht und auch keinen Schmerz fühlt wegen der Schmerzmittel und der lokalen Betäubung.
Redaktion: Was ist bei Übelkeit, z.B. wenn ein Patient die Narkose nicht verträgt?
Herr Kalmár: Wir haben immer alle notwendigen Medikamente bei uns, sollte es beispielsweise die erste Narkose im Leben eines Patienten sein, so dass wir eine Unverträglichkeit nicht schon über die Anamnese erfassen konnten, können wir die Situation des Patienten sofort stabilisieren. Auch ist in dem Schlafmittel, das wir benutzen, ein sogenanntes Antiemetikum enthalten, welches den Brechreiz unterdrückt, sodass es zu keinen Problemen kommt.
Redaktion: Kann man dann bei jedem Menschen eine Vollnarkose durchführen
Herr Kalmár: Es gibt eine Liste von Krankheiten, z.B. schwere Herzkrankheiten, Epilepsie, Lungenkrankheiten oder Bluterkrankheiten, und wenn eine dieser Krankheiten bestehen sollte, darf die Narkose nicht von einem mobilen Narkose-Team in einer Zahnklink durchgeführt werden, sondern muss in einem Krankenhaus erfolgen.
Redaktion: Was muss der Patient vorbereiten für eine Narkose?
Herr Kalmár: Wir benötigen vorher die kompletten Laborwerte des Patienten, also Blut und Urin, ein EKG und ein Röntgenbild vom Thorax. Diese können bereits in Deutschland gemacht werden oder auch hier vor Ort.
Redaktion: So, das war jetzt ein Schnellkurs Anästhesie, vielen Dank Frau Dr. Faluhelyi und Herr Kalmár.