Lexikon

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Mahlzähne:

Das sind die zwölf großen Backenzähne, auch Molaren genannt. Sie besitzen mehrere Höcker und haben vorwiegend die Aufgabe, Nahrung zu zerkleinern.:

Mandibularanästhesie:

Leitungsanästhesie des Unterkiefers; dabei wird der Nerv an seiner Eintrittsstelle in den Knochen betäubt. Bei dieser Leitungsanästhesie werden die Unterkieferzähne und Lippe der jeweiligen Seite betäubt. Eine Infiltrationsanästhesie ist für die Betäubung der Unterkieferzähne nicht ausreichend, da das Anästhesiemittel den kompakten Unterkieferknochen nur unzureichend durchdringen kann.:

Mantelkrone:

Krone, die ganz aus einem nichtmetallischen Werkstoff besteht; in der Regel keramische Massen (Jacket- oder Vollkeramikkrone), seltener Kunststoff.:

Marylandbrücke:

Eine festsitzende -> Brücke, die durch Klebetechniken an -> Ankerzähnen befestigt wird; deshalb auch Klebe- oder Adhäsivbrücke genannt.:

Materia alba:

Weiß-gelblicher, weicher Zahnbelag auf Zähnen, Zahnfleisch und Plaque der hauptsächlich aus abgeschilferten Hautzellen, Abwehrzellen und Bakterien besteht; haftet nicht am Zahn und ist daher leicht mit dem Wasserstrahl zu entfernen.:

Mesialbiss:

auch Vorbiss; abnorme Bisslage des Unterkiefers zum Oberkiefer; der Unterkiefer ist nach vorne verlagert.:

Mesiodens:

Überzähliger, in der Mitte des Oberkiefers gelegener, meist atypisch geformter Zahn / Zähne. Bewirkt Lücken zwischen den oberen Schneidezähnen oder behindert den Durchbruch der Nachbarzähne. Wird meist operativ entfernt.:

Milchzähne:

Sie bilden das erste Gebiss und brechen etwa ab dem 6. bis 7. Lebensmonat durch. Das Milchgebiss hat 20 Zähne, die zwischen dem 6. und dem 12. Lebensjahr ausfallen und durch die bleibenden Zähne ersetzt werden.:

Milchzahnkaries:

Karies im Milchgebiss, die prinzipiell den gleichen Verlauf hat wie Karies an bleibenden Zähnen. Als zirkuläre Milchzahnkaries: ringförmiger Kariesbefall an den Milchfrontzähnen des Oberkiefer, der vor allem am zahnfleischnahen Anteil der Zahnkronen auftritt, so dass diese im fortgeschrittenen Stadium abbrechen. Ursache ist vor allem das häufige Trinken von gesüßten Tees und Fruchtsäften aus Nuckelflaschen.:

Miniplast-Schiene:

Individuelle Schiene aus Kunststoff von 0,5 - 1mm Dicke; Verwendung als Schiene zur Fixierung von gelockerten Zähnen oder als Trägerschiene für Medikamente (z.B. Fluoridierung, Bleichen von Zähnen).:

Modellguss:

Einstückgussprothese; herausnehmbarer, an den Restzähnen mit Klammern und Auflagen befestigter Zahnersatz; alle Teile der Prothese werden in einem Guss - in der Regel aus einer Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung - hergestellt, nur die Prothesensättel mit den zu ersetzenden Zähnen werden mit Kunststoff am Metallgerüst befestigt.:

Mortalamputation:

Entfernung des Zahnmarks im Kronenanteil (Pulpa); das Zahnmark im Wurzelanteil wird mit paraformhaltigen Amputationspasten abgedeckt. Wird nur noch im Notfall bei Milchzähnen eingesetzt, wenn die Kinder keine Lokalanästhesie zulassen.:

Multimedikation:

Gleichzeitige Verordnung verschiedener Medikamente gegen mehrere Erkrankungen. Ein Problem der Multimedikation liegt in der Vermischung von Wirkstoffen und einer Fülle von Nebenwirkungen, z.B. der Mundtrockenheit.:

Multimorbidität:

Unter Multimorbidität (lat. Mehrfacherkrankung) versteht man das gleichzeitige Bestehen mehrerer Krankheiten bei einer einzelnen Person. Selten wird diese auch als Polypathie bezeichnet. Fachlich zwar inkorrekt jedoch deutlich häufiger benutzt wird der Begriff internistisches Polytrauma.:

Munddusche:

Wasserstrahlgerät als zusätzliches Hilfsmittel für die Mundhygiene. Entfernt Speisereste oder teilweise abgelöste Plaque nach dem Zähneputzen; besonders aus den Zahnzwischenräumen oder unter festsitzendem Zahnersatz. Fest haftende Zahnbeläge können mit der Munddusche nicht entfernt werden; die Munddusche ist daher weniger effizient als viele Laien glauben.:

Mundflora:

Sie bezeichnet die Gesamtheit aller Kleinlebewesen auf den Zähnen, der Mundschleimhaut und im Speichel. Diese Mikroorganismen sind an der Entstehung von Zahnbelag beteiligt. Sie können den Speiseresten Substanzen für ihren.:

Mundhöhle:

Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.:

Mundhöhlenkrebs, -karzinom:

Etwa 2-3% aller Karzinome entfallen auf die Mundhöhle. Das häufigste in der Mundhöhle vorkommende Karzinom ist das besonders bösartige verhornte Plattenepithelkarzinom. Hauptrisikofaktoren sind Rauchen und Alkoholkonsum.:

Mundhygiene:

Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.:

Mundschutz:

Zahnschutz, primär eingesetzt im Sport, vor allem in Kampfsportarten. Eine Schiene aus flexiblem Kunststoff schützt sowohl die Zahnkronen als auch das umgebende Gewebe. Erhältlich als konfektionierter Mundschutz, der vom Patienten individualisiert werden kann oder als individueller, im Dentallabor hergestellter Mundschutz, der exakt passt.:

Mundspüllösungen:

Spülungen der Mundhöhle mit desinfizierenden Zusätzen wie Chlorhexidin, zur Verminderung der Keimzahl, wenn z.B. nach chirurgischen Eingriffen die normale Mundhygiene (Zähneputzen) vorübergehend erschwert ist.:

Mundwasser:

Dient der Erfrischung des Atems. Unterstützendes Mittel bei der Mundhygiene teilweise mit Fluoridzusätzen. Ersetzt aber keinesfalls eine normale Mundhygiene.:

Myoarthropathien MAP:

Bezeichnet in der Zahnmedizin Erkrankungen des Kiefergelenkes und seine begleitende (Kau-)Muskulatur. (siehe unter TMD):

Myokarditis:

Herzmuskelentzündung verschiedenster Ursache; Mitreaktion bei anderen Erkrankungen oder eigenständig, z.B. durch Infektionen; beim Vorliegen einer Myokarditis müssen zahnärztlich-chirurgische Eingriffe teilweise unter Antibiotikaschutz erfolgen:

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