Lexikon

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Ibuprofen:

Schmerzmittel mit entzündungshemmender und fiebersenkender Wirkung. Bis 400 mg nicht rezeptpflichtig.:

Immediatprothese:

Bezeichnung für eine Sofortprothese. Bevor die letzten Zähne im Ober- oder Unterkiefer gezogen werden, wird im Dentallabor schon die Prothese angefertigt und dem Patienten direkt danach als Wundschutz und aus ästhetischen Gründen eingesetzt. Nach Abheilung kann die Immediatprothese in eine definitive Prothese umgearbeitet werden.:

Implantat:

Zahnimplantate sind eingesetzte Fremdkörper – künstliche Wurzeln – die in den Ober- oder Unterkiefer eingesetzt werden um fehlende Zähne zu ersetzen. Hierbei wird ein Schraubengewinde in den Kieferknochen eingedreht , auf diesen dann der im Labor angefertigte Zahnersatz aufgesteckt wird.

Als Implantat-Materialien stehen Zirkon oder Titan zur Verfügung, wobei Titan gewebefreundlicher ist.

Einphasen-Implantate oder auch Sofort-Implantate genannt werden als Ersatz für fehlende Zähne eingesetzt.
Diese werden dann mit den noch vorhandenen Zähnen mittels Brücken verbunden. Es sind also keine allein stehenden Implantate, so dass keine oder nur eine geringe Sofortbelastung vorhanden ist. Dadurch ist sichergestellt, dass die Implantate trotz sofortiger Versorgung trotzdem heilen.
Die ist nur bei entsprechender Knochenqualität möglich ist.

Zur Unterstützung kann ein Knochenaufbau vorgenommen werden.
Falls der Knochen nicht die entsprechende „Härte“ hat, muss gegebenenfalls ein Zwei-Phasen-Implantat eingesetzt werden. Dazu ist es notwendig sich ein zweites Mal in Behandlung zu begeben, um dann nach einer Einheilzeit von 3-6 Monaten die endgültige Implantatprothetik zu erhalten.

Der Lebensdauer eines Implantats ist generell keine Grenze gesetzt, wenn dies entsprechend von qualifizierten Ärzten eingesetzt wird.
Um Komplikationen weitgehend auszuschließen, ist natürlich eine entsprechende Mundhygiene und Mundpflege eine Grundvorrausetzung.
Des Weiteren sollten Sie schädliche Einflüsse von Außen wie z.B. Tabak oder Alkohol strikt vermeiden.
Auch Zähneknirschen kann eine außergewöhnliche Belastung für Implantate sein.:

Implantatkrone:

Krone, die auf einem Implantat befestigt wird. In der Regel Verwendung von Vollkeramik- oder Verblendmetallkeramik-Systemen.:

Individualprophylaxe:

Maßnahmen im Rahmen eines speziellen Vorsorgeprogramm zur Vorbeugung von Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates. Zu den Maßnahmen gehören u.a. Information und Aufklärung des Patienten über die Zusammenhänge der Krankheitsentstehung, praktische Übungen zur Mundhygiene, Fluoridierung der Zähne, das Versiegeln von Fissuren und das Reinigen der Zähne. Diese Maßnahmen werden durch speziell ausgebildetes Personal - z.B. eine Prophylaxehelferin - durchgeführt.:

Infektion:

Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen in einen Makroorganismus (z.B. Mensch). Die Mikroorganismen - das sind Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten - bleiben im Mensch und vermehren sich dort. Je nach Ort der Ansiedlung, Konzentration und krankheitserregendem Potential der Mikroorganismen, aber auch in Abhängigkeit von der Abwehrreaktion des Makroorganismus entsteht eine Infektionskrankheit. Infektionen in der Mundhöhle können unter anderem vom Zahn, Zahnhalteapparat oder durch therapeutische Maßnahmen (nach Zahnextraktion) ausgelöst werden. Hier wird zunächst die Entzündung behandelt, anschließend der Infektionsherd.:

Infiltrationsanästhesie:

Örtliche Betäubung zur Schmerzausschaltung durch Einbringen von Anästhesie-Lösung in das Operationsgebiet selbst oder durch Umspritzung dieses Bereiches. Standardverfahren in der Zahnheilkunde für die Anästhesie der Oberkieferzähne: Eine kleine Menge Anästhetikum wird in den Wurzelspitzenbereich des entsprechenden Zahnes infiltriert. Es dringt dann durch den Knochen zum Zahn (Wurzelspitze), so dass dieser betäubt wird. Nicht für die Betäubung der Unterkieferzähne geeignet, da hier die äußere Knochenwand zu kompakt ist und das Anästhetikum nicht tief genug eindringen kann.:

Infraktion:

Unvollständiger Bruch des Knochens.:

Ingredienzien:

Bestandteile, z.B. von Medikamenten.:

Initialkaries:

Karies im Frühstadium (White spot), die sich in Form einer kreidigen Schmelzoberfläche zeigt. Durch Fluoridanwendung können die Weiterentwicklung der Karies noch verhindert und eine Remineralisierung erreicht werden.:

Inlay:

Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).:

insuffizient:

Übersetzt heißt insuffizient "nicht ausreichend". Das Wort beschreibt in der Medizin üblicherweise Organe mit mangelhafter Funktion, oder Therapien, die nicht zum Heilungserfolg führen.:

interdental:

Zwischen den benachbarten Zähnen gelegen, befindlich.:

Interdentalbürste:

Ein kleines, feines Bürstchen, mit dem man die schwer zugänglichen Zahnzwischenräume, in die die Zahnbürste nicht vordringen kann, reinigt.:

Interdentalkaries:

Zahnzwischenraumkaries:

Interdentalkeil:

Holz- oder Kunststoffkeilchen zur besseren Anpassung und Ausformung von plastischen Zahnfüllungen (z.B. Komposit, Amalgam) im Zahnzwischenraumbereich. Die Interdentalkeilchen drücken dabei das Matrizenband, das der Konturierung der Zahnzwischenraumfläche dient, dicht an das zu füllende Loch. So kann kein Füllungsmaterial in die Zahnfleischtasche des Zahnzwischenraums entweichen und die Füllung hat einen glatten Übergang zur Zahnfläche.:

Interdentalpapille:

Zahnfleisch, welches zwischen den Zähnen liegt. Füllt den Zahnzwischenraum dreieckig aus.:

Interimsprothese:

Provisorischer herausnehmbarer Zahnersatz, welcher aus ästhetischen und funktionellen Gründen bis zur Zeit der Eingliederung des definitiven Zahnersatzes angefertigt wird (z.B. für die Zeit der Abheilung nach Zahnextraktionen):

Intermaxillär:

Zwischen Ober- und Unterkiefer.:

intermaxilläre Fixation:

Zeitweilige Verblockung des Unterkiefers mit dem Oberkiefer, speziell angewandt in der Kieferchirurgie (z.B. bei der Kieferbruchbehandlung zur Ruhigstellung). Die Zahnreihen des Ober- und Unterkiefers werden mit Befestigungselementen versehen (Schienen, Brackets), an denen dann die beiden Kiefer mit Drähten oder Gummizügen gegeneinander verbunden oder verschnürt werden.:

Intraoralkamera:

Eine elektronische Kamera, oft nicht wesentlich größer als ein Bleistift, nimmt die Zähne im Mund auf. Beim so genannten "dental imaging" können diese Bilder mit Hilfe spezieller Softwareprogramme weiter bearbeitet und Behandlungsmaßnahmen am Bildschirm simuliert werden.:

Intubationsnarkose:

Narkoseart, bei welcher das Narkose-(Luft-)Sauerstoff-Gas entweder durch den Mund (orotracheal) oder durch die Nase (nasotracheal) mittels eines Gummirohrs ("Trachealtubus", "Guedel-Tubus"; "Intubation") über die Luftröhre der Lunge zugeführt wird. Standardverfahren bei der Allgemeinbetäubung.:

Inzision:

Aufschneiden der unversehrten Haut oder Schleimhaut bei der Operation, aber auch bei Abszessen.:

Inzisivus:

Schneidezahn:

ionisierende Strahlung:

Ionisierende Strahlung ist eine Teilchen- oder elektromagnetische Strahlung, die aus Atomen oder Molekülen ein oder mehrere Elektronen entfernen kann, so dass positiv geladene Ionen oder Molekülreste zurückbleiben (Ionisation). Eine Form der ionisierenden Strahlung ist die sogenannte Röntgenstrahlung.:

irreparabel:

Nicht wieder herstellbar, unheilbar.:

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