Lexikon

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Haarzunge:

Lingua pilosa nigra. Dunkle Veränderung des Zungenrückens mit Wucherungen der Zungenpapillen, in die sich Speise- und Zellreste sowie Bakterien einlagern. Kann unter anderem durch rein flüssige Nahrungsaufnahme oder Sondenernährung auftreten, aber auch Vitaminmangel. Therapie: mechanische Reinigung und intensive Mundpflege.:

Habits:

Englischer Ausdruck für Angewohnheiten wie Daumenlutschen, Lippenbeißen, Nägelkauen, Halten der Tabakpfeife usw.; kann den Halteapparat einzelner Zähne besonders belasten (Zahnlockerung), aber auch zu Schäden an der Zahnhartsubstanz und zu Zahnfehlstellungen führen.:

Hackbiss:

Narungszerkleinerung erfolgt vor allem durch eine Hackbewegung des Unterkiefers im Gegensatz zur Mahlbewegung. Dabei wird der Unterkiefer beim Kauen fast ausschließlich nur auf und zu gemacht. Ist häufig bei Totalprothesenträgern zu finden, aber auch bei Zahn-/Kieferfehlstellungen wie Deck-,Tiefbiß oder Progenie. Kann weiter durch eine Erkrankung des Kiefergelenks oder der Kaumuskulatur bedingt sein.:

Haftmittel:

Hilfsmittel zur Verbesserung des Prothesenhaltes bei Vollprothesenträgern. Haftmittel gibt es als Pulver, Cremes, Flüssigkeiten oder Pasten. Sie bewirken eine Zunahme der Zähigkeit von Flüssigkeiten zwischen Prothese und Schleimhaut. Bevor Haftmittel benutzt werden, sollte der Prothesenhalt und -Sitz erst vom Zahnarzt kontrolliert werden. Haftmittel kommen unter anderem zum Einsatz, wenn der Patient unter Mundtrockenheit leidet.:

Haftvermittler:

Bond, Adhäsive; dünnflüssiger Kunststoff, der zwischen der angerauten (Adhäsivtechnik) Zahnhartsubstanz (Schmelz, Dentin) und dem entsprechenden Füllungsmaterial (z.B. Komposit) einen Verbund eingeht.:

Halimeter:

Gerät zum Messen des Mundgeruchs. Basiert auf einer Messung der schwefelhaltigen Verbindungen in der Ausatmungsluft.:

Halitosis:

Fachbegriff für Mundgeruch (auch "Foetor ex ore"). Es wird unterschieden zwischen echter Halitosis und Pseudohalitosis. Echte Halitose liegt vor, wenn der Mundgeruch z.B. mit einem Halimeter (Gerät bemisst den Schwefelgehalt im Atem eines Menschen) diagnostiziert werden kann. Bei Pseudohalitosis kann kein Mundgeruch diagnostiziert werden, der Patient glaubt jedoch, welchen zu haben. Echte Halitosis ist die Folge bakterieller Zersetzungsprodukte der Zahnbeläge und besonders der Zungenbeläge. Die so entstehenden Schwefelwasserstoffverbindungen sorgen für den fauligen Geruch. Dagegen hilft die regelmäßige und gründliche Zahnpflege sowie die Zungenreinigung mit Zungenschabern und -bürsten. Außerdem beugt die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt vor. Neben Zungengrundbelägen und Zahnfleischerkrankungen können aber auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus oder chronische Mandelentzündung Mundgeruch auslösen.:

Hämatom:

Bluterguss ins Gewebe oder einen anatomischen Hohlraum durch vermehrte Blutung nach Unfall oder Operation.:

Hasenscharte/ Lippenspalte:

antiquierte Bezeichnung für Lippenspalte. Bereits im Mutterleib entstandene Spaltung der Oberlippe (Entwicklungsstörung). Kann als einseitige- oder doppelseitige seitliche Lippenspalte auftreten. Ganz selten auch als mittlere Spaltung der Lippe. Ein Viertel der Kinder ist doppelseitig betroffen. Bei den einseitigen Spalten ist die linke Seite doppelt so oft betroffen wie die rechte. Früher lebenslang entstellend, kann die Lippenspalte heute durch spezielle Operationstechniken (Lippenplastik) kosmetisch befriedigend korrigiert werden.:

Headgear:

Englische Bezeichnung für ein kieferorthopädisches Behandlungsgerät bei Zahnfehlstellungen. Dabei wird eine Apparatur über den Hinterkopf zum Mund gespannt, um so Kräfte zur Regulierung auf die Zähne oder den Kiefer auszuüben.:

Heilanästhesie:

therapeutische Lokalanästhesie (ohne gefäßverengende Zusätze) zur zeitweisen Ausschaltung von chronischen Schmerzen z.B. bei einer als zurückkehrend eingestuften Pulpitis (Entzündung des Zahnmarks). Umstrittene Behandlungsmethode.:

Hemisektion:

Chirurgische Entfernung eines Zahnanteiles mit Wurzel bei mehrwurzligen Zähnen. Wird durchgeführt, um den Verlust des gesamten Zahnes zu verhindern, wenn nur ein Teil (z.B. eine Wurzel) infolge von Karies oder Parodontitis nicht mehr zu erhalten ist.:

Herderkrankung, Herdinfektion:

Ein Herd ist eine chronische Entzündung, die eine Fernwirkung auf andere Organe auslöst. Man nimmt an, dass ein "Herd" im Körper Bakteriengifte streut und dadurch an einer anderen Körperstelle eine schwere Allgemeinerkrankungen verursachen kann. In der Zahnmedizin sollen dieser Hypothese zur Folge für eine Herderkrankung u.a. pulpentote Zähne verantwortlich sein, auch wenn sie eine intakte Wurzelfüllung haben und röntgenologisch unauffällig sind (keine Entzündungszeichen im Knochen). Als Beweis für diese Theorie wurden Fälle herangezogen, bei denen eine Krankheit nach Entfernung eines "beherdeten Zahnes" verschwunden ist. Bakteriengifte konnten im Körper der Patienten allerdings nie nachgewiesen werden.:

Himbeerzunge:

oder auch Erdbeerzunge. Typisches Zeichen für Scharlacherkrankung. Die Zungenschleimhaut ist entzündet, geschwollen oder hochrot verfärbt.:

Höcker:

Die Erhebung der Kaufläche (Spitze) bei Backenzähnen. Greifen beim Kauakt in die Vertiefungen (Grübchen) der gegenüberliegenden Backenzähne und zermahlen so die Nahrung. Die zwei kleinen Backenzähne hinter dem Eckzahn haben 2 Höcker, die zwei großen Backenzähne dahinter haben 4-5 Höcker.:

Höhenabbau:

gleichmäßiger (altersbedingter) Abbau des Kieferknochens als Folge einer chronischen Parodontalerkrankung (Zahnhalteapparaterkrankung). Da das darüber liegende Zahnfleisch fest mit dem Knochen verwachsen ist, zieht es sich mit zurück, die Zähne erscheinen länger.:

Hohlkehlpräparation:

Heute gebräuchlichste Art des Beschleifens eines Zahnes zur Aufnahme einer Krone mit Anlage einer hohlkehlartigen Präparationsgrenze. Mittels speziell geformter Diamantbohrer wird die hohlkehlartige Präparationsgrenze so gestaltet, dass nach Eingliedern der fertigen Krone ein glatter Übergang zwischen Zahn und künstlicher Krone besteht.:

Hormone:

Botenstoffe des Körpers, die bestimmte Veränderungen auslösen.:

Hybridprothese:

auch Deckprothese oder Cover-Denture. Wie eine Vollprothese (Totalprothese) aussehender Zahnersatz, welcher aber noch an wenigen eigenen Zähnen mit Doppelkronen, Wurzelankern oder Stegen abgestützt bzw. verankert ist.:

Hypersensibilität:

Schmerzhafte Überempfindlichkeit des freiliegenden Dentins, die z.B. durch Kälte oder Berührung ausgelöst wird.:

Hyperzementose:

Übermäßige Zementneubildung und damit Verdickung des Zahnwurzelzementes bei nicht vitalen oder überbelasteten Zähnen. Können zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Entfernung eines Zahnes führen.:

Hypnose:

Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.:

Hypoplasie:

angeborene oder anlagebedingte Unterentwicklung eines Organs oder Gewebes. In der Zahnmedizin können Zähne (Zahnunterzahl, Zahnanomalien), Kiefer (zu kleiner Ober-/Unterkiefer) oder Gesicht (Lippen-Kiefer-Gaumenspalten) davon betroffen sein.:

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