Lexikon

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Galvanoinlays und -Kronen:

werden mit der Galvanotechnik hergestellt: auf einem Gips- oder Kunststoffstumpf wird eine ca. 0,2 mm dicke Goldschicht galvanisiert und dann mit einer Keramikmasse verblendet. Es handelt sich dabei um hochwertigen und bioverträglichen Zahnersatz (99,9 % Gold). Nachteil der Inlaytechnik ist, dass in der Regel ein ästhetisch störender Goldrand zu sehen ist.:

Gaumen:

So nennt man das "Dach" der Mundhöhle, also die mit leicht verhornter Schleimhaut überzogene obere Begrenzung der Mundhöhle:

Gaumenspalte:

Palatoschisis, Uranoschisis: angeborene mittige Spaltung des harten und weichen Gaumens; in unterschiedlichen Ausprägungsformen (vollständige und unvollständige Gaumenspalten). Patienten mit einer Gaumenspalte haben Probleme bei der Nahrungsaufnahme sowie Schluck- und Sprachstörungen. Therapie ist ein operativer Verschluss, auch Gaumenplastik genannt.:

Gebiss:

Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen:

Gebissanomalien:

siehe unter Dygnathie.:

Germektomie:

Entfernung eines Zahnkeimes; meist handelt es sich dabei um die Entfernung der Weisheitszähne vor ihrem Durchbruch in die Mundhöhle z.B. aus kieferorthopädischen Gründen.:

Gerodontologie:

auch Gerostomatologie, Alterszahnheilkunde; Gebiet der Zahnmedizin, das sich besonders mit der Zahnheilkunde alter Menschen beschäftigt und den sich im Alter ergebenden physiologischen und pathologischen Veränderungen, z.B. erschwerte Mundhygienefähigkeit im Alter.:

Geschiebe:

Steckverbindungen, die als Verbindungselemente zwischen dem Restzahnbestand bzw. einzelnen überkronten Ankerzähnen und herausnehmbarem Zahnersatz dienen.:

Geschmacksknopsen:

Sinnesorgane des Geschmackssinns, die sich im Epithel der Zunge befinden und auf Schmeckstoffe reagieren. Die Reizweiterleitung findet dann über die Geschmacksnerven statt.:

Gesichtsbogen:

Mit einem Gesichtsbogen ist es möglich, ein bestimmte Referenzebene (Axis-Orbita-Ebene) am Patienten abzugreifen, um das Oberkiefergipsmodell anschließend nach dieser Referenzebene -schädelbezüglich- in den Artikulator zu montieren. Dazu wird der Gesichtsbogen am äußeren Gehörgang rechts und links sowie mit einer Nasenstütze am Kopf des Patienten befestigt. Die Bissgabel, die sich am Gesichtsbogen befindet, wird mit einer Referenzmasse beschickt und gibt damit die exakten Einbisse der Oberkieferzähne wieder. In diese Einbisse wird später das Oberkiefergipsmodell beim Montieren in den Artikulator reingestellt.:

Gingiva:

Zahnfleisch. Das dem Zahnhals anliegende Weichgewebe.:

Gingivarezession:

Freiliegende Zahnhälse, meist an einzelnen Zähnen ohne Zahnfleischentzündungen. Ist an der Außenseite der Zähne (zur Wange / Lippe hin) öfter anzutreffen als an der Innenseite (Gaumen- /Zungenseite). Als Ursachen gelten unter anderem die Überlastung von Zähnen, hoch ansetzenden Lippen- oder Wangenbänder etc. Die Therapie erfolgt symptomatisch durch chirurgische Maßnahmen am Zahnfleisch (z.B. Schleimhauttransplantat, Verschiebelappen).:

Gingivektomie:

Chirurgische Zahnfleischabtragung bei Zahnfleischerkrankungen zur Verringerung der Zahnfleischtasche. Neben der konventionellen Abtragung mittels Skalpell, kann die Gingivektomie auch mit elektrochirurgischen Instrumenten (Elektrotom) und Lasern erfolgen.:

Gingivitis:

Entzündung des Zahnfleischsaumes. Das Zahnfleisch ist dabei geschwollen, gerötet und neigt zur Blutung. Oft mit Mundgeruch verbunden. Ohne Knochenabbau oder Lockerung des Zahnes. Sie kann mechanisch (Zahnstein), infektiös (bakteriell, Plaquebakterien), toxisch (Schwermetallvergiftung) oder hormonell (Schwangerschaftsgingivitis) bedingt sein. Auch als Begleiterkrankung einer Allgemeinerkrankung wie Diabetes mellitus, AIDS.:

Glasionomerzement:

Polyalkenoatzemente. Werden als Befestigungszemente für Kronen, (Wurzel-) Füllungs- und Unterfüllungsmaterialien eingesetzt. Für Füllungen nur eingeschränkte Anwendung, da das Material stärker abgerieben wird und an den Füllungskanten schnell brechen kann. Vorteil ist die gute Haftung an der Zahnhartsubstanz und die Abgabe von Fluoriden an den Zahn.:

Glattflächenkaries:

Kariesbefall der Glattflächen der Innen- und Außenseiten der Zähne. Bei Kindern, die häufig zuckerhaltige Getränke aus Nuckelflaschen trinken (Nuckelflaschenkaries) vor allem an den Glattflächen der Frontzähne zu finden.:

Glossitis:

Chronische oder akute Entzündung der Zungenschleimhaut, z.B. nach Verletzungen der Zunge, als Begleiterkrankung bei Scharlach (Erdbeerzunge), etc. Therapie: Desinfektion und Reinigung.:

Glossodynie:

Zungenbrennen:

Gnathologie:

Lehre vom Kiefer, insbesondere seiner Funktionen; bei einer gnathologischen Untersuchung werden die Zähne, ihre umgebenden Strukturen, die Muskulatur, Bänder und knöchernen Anteile - inklusive des Kiefergelenks - betrachtet. Dabei werden die natürlichen (physiologischen) und erkrankten (pathologischen) Einheiten in ihrer Struktur untersucht, aber auch im funktionellen Zusammenspiel (z.B. die Zahnkontakte beim Kauen).:

Gold:

Es ist das dehnbarste aller Metalle und ist sehr widerstandsfähig gegen Säuren. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit wird es oft für Zahneinlagefüllungen (-> Inlay) und Kronen verwendet.:

GOZ:

Gebührenordnung für Zahnärzte. Sie regelt das Honorar für zahnärztliche Leistungen, die nicht im Rahmen der kassenzahnärztlichen Versorgung (vgl. BEMA) erbracht werden. Sie ist somit das vom Gesundheitsministerium festgelegte Gebührenverzeichnis für zahnärztliche Honorare bei Privatpatienten.:

Granulom:

Knötchenförmiges Entzündungsgewebe in der Umgebung des entzündungsauslösenden Ortes. Als apikales Granulom an der Wurzelspitze eines Zahnes mit entzündeter Pulpa (Zahnmark) zu finden. Es ersetzt an dieser Stelle den Knochen durch das Entzündungsgewebe; kann auf einem Röntgenbild als schwarzer Bereich um die Wurzelspitze erkannt werden.:

Gussfüllung:

Einlagefüllung, Inlay. In der Regel aus Edelmetall. Dazu wird der Zahn von der Kaufläche ausgehend nach bestimmten Regeln (annähernd parallele Seitenwände, die zur Kaufläche hin leicht schräg nach außen geneigt sind) beschliffen. Der präparierte Zahn wird anschließend abgeformt und ein Gipsmodell erstellt. Auf dem Modell fertigt der Zahntechniker - zunächst aus Wachs - die Füllung an, die später in Edelmetall gegossen wird. Die Füllung muss im Munde formgenau passen. Sie wird abschließend vom Zahnarzt in der Regel mit einem Zement definitiv eingesetzt. Bei einer plastischen Füllung wird dagegen das Füllungsmaterial (z.B. Komposit) im weichen Zustand direkt in das präparierte Loch eingebracht und dann im Zahn ausgehärtet. Im Gegensatz zur Teilkrone bzw. zum Onlay oder Overlay sind bei der Gussfüllung noch Teile der natürlichen Kaufläche (Höckerspitzen) vorhanden.:

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