Lexikon

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Eckzähne:

Eckzähne sind die größten Zähne im Frontzahnbereich. Im bleibenden Gebiss treten sie als letzte der Frontzähne zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr durch.:

Eckzahnentfernung:

Operative Entfernung (Osteotomie) eines Eckzahnes, wenn bei extremer Verlagerung zum Gaumen hin eine Einordnung des Zahnes in die Zahnreihe nicht möglich ist.:

Edelmetalle:

Chemisch sehr widerstandsfähige Metalle, die nur in stark oxidierenden Säuren löslich sind. Gold, Platin, Silber und Palladium gehören zu dieser Gruppe. Bei Dentallegierungen auf Gold- und Palladiumbasis werden allerdings die Silberanteile nicht zum Edelmetallgehalt gerechnet.:

Einbetten:

Umhüllen eines Gegenstandes mit einer fließfähigen, sich anschließend verfestigenden Masse. In der Zahntechnik verwendete Methode zur Herstellung eines dem eingebetteten Modells (z.B. in Wachs modellierte Zahnkrone) entsprechenden Hohlraums in Einbettmasse. Das eingebettete Objekt wird anschließend entfernt und der Hohlraum z.B. bei der Herstellung von Kronen mit Metall aufgefüllt.:

Einlage, medikamentöse:

Methode zur Desinfektion des infizierten Wurzelkanals im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlungen. Anerkannt sind hierfür heute z. B. Kalziumhydroxyd-Aufschwemmungen, die vorübergehend in den Wurzelkanal eingebracht werden.:

Einlagefüllung:

Auch bekannt als Inlay oder Goldgussfüllungen. Füllung, die mit Hilfe einer Abformung außerhalb des Mundes im zahntechnischen Labor angefertigt wird. Sie nimmt nur einen Teil der Flächen eines Zahnes ein. Sie kann aus Metall, Keramik oder Kunststoff bestehen und wird später in den Zahn einzementiert oder eingeklebt.:

Einschleifen:

Maßnahme zur Harmonisierung der Verzahnung und funktionalen Kieferbewegung; durch Substanzabtrag (Schleifvorgang) an den Kauflächen der Ober- und/oder Unterkieferzähne. Kann im natürlichen oder im künstlichen Gebiss erfolgen.:

Einzelimplantat:

Ersatz eines einzelnen, verloren gegangenen Zahnes durch ein Implantat. Vorteil gegenüber einer Brücke ist unter anderem, dass die Nachbarzähne beim Einzelzahnimplantat nicht beschliffen werden müssen und unversehrt bleiben. Lückenhafte Zahnstellungen können nachgeahmt werden.:

Einzelzahnimplantat:

So nennt man den Ersatz eines einzelnen Zahnes durch ein -> Implantat. Von Vorteil gegenüber einer Brücke ist die Schonung der Nachbarzähne, da diese nicht beschliffen werden müssen.:

Empyem:

Eiteransammlung in bestehenden Körperhöhlen wie der Kieferhöhle, Stirnhöhle usw.:

Endodontie:

Befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Pulpaerkrankungen (Erkrankungen des Zahnmarks).:

Endokarditis:

Entzündung der Herzinnenhaut, meist als Ursache eines Herzklappenfehlers. Kann auch durch eitrige Zähne verursacht werden. Patienten mit Herzklappenprothesen, angeborenen Herzfehlern mit Zyanose und nach bakterieller Endokarditis wird vorbeugend bei blutigen zahnärztlichen Behandlung (Zahnsteinentfernung, Zahnextraktion) ein Antibiotikum verabreicht.:

Endoskopie:

Untersuchung von Köperhöhlen mit Hilfe elektrischer Beleuchtung und Spiegelvorrichtung (Endoskop), z.B. der Mund- und Kieferhöhle.:

Engstand:

der Zähne. Missverhältnis zwischen dem Platzangebot im Zahnbogen und der Summe der Zahnbreiten in diesem Abschnitt. Engstand kann angeboren sein, kann durch frühzeitigen Verlust der Milchzähne entstehen, durch den Weisheitszahndurchbruch bedingt werden, etc. Engstände werden unter anderem kieferorthopädisch behandelt, um dem Patienten anschließend eine bessere Zahnreinigung zu ermöglichen und somit Karies und Parodontalerkrankungen vorzubeugen.:

Entzündung:

Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.:

Epulis:

Gutartige Zahnfleischgeschwulst, welche nur im bezahnten Kiefer (häufig Oberkiefer) als Folge von Reizen oder nach Zahnentfernung auftritt. Therapie: Operative Entfernung und histologische Abklärung; mikroskopisch können verschiedene Formen unterschieden werden, jedoch ist immer ein Tumor, der ähnlich aussehen kann, auszuschließen.:

Ermüdungsbruch:

durch Ermüdung verursachtes Versagen eines Werkstücks infolge einer Dauerbelastung. Dabei nimmt die Bruchfestigkeit eines Werkstücks (z.B. Implantat, Prothese) durch die mechanische Wechselbelastung ab, er bricht.:

Ernährungsberatung:

Patientenaufklärung über eine (zahn-)gesunde Ernährung. Zuckerhaltige Nahrungsmittel und Nahrung mit klebriger Konsistenz sind dabei zur Verminderung von Kariesbefall zu vermeiden. Zuckeraustauschstoffe und nicht kalorische Süßungsmittel können den Karieszuwachs mindern.:

Erosion:

Schäden am Zahnschmelz, die durch lange Einwirkung oder häufige Aufnahme von Säuren in Nahrungsmitteln (z.B. Fruchtsäuren) hervorgerufen werden können. Erkrankungen, die mit häufigem Erbrechen einhergehen, können ebenfalls zu Zahn-Erosionen führen.:

Exazerbation:

Verschlechterung, Verschlimmerung einer bestehenden Krankheit oder deren Verlauf.:

Exploration:

Ausforschung, Untersuchung. Zahnärztliches Gespräch, die Erhebung der Vorgeschichte (Anamnese) durch Befragen des Patienten:

Exstirpation:

Chirurgische Entfernung eines Gewebeteils oder Organs (Totalexstirpation). Pulpenexstirpation: die Entfernung des Zahnmarks mittels einer dünnen Exstirpationsnadel (Wurzelkanalinstrument mit Widerhaken) unter örtlicher Betäubung.:

Extensionsabdruck:

Abdruckverfahren im zahnlosen Kiefer bei dem bewusst auch die Weichteilpartien unter Funktion abgeformt werden, um einen optimalen Prothesenrand zu gestalten und damit einen guten Prothesensitz zu erzielen.:

Extraktion:

Herausziehen eines Zahnes. Entfernen eines Zahnes mit speziellen Zangen.:

Extrusion:

kieferorthopädische Maßnahme, bei der ein Zahn aus seinem Zahnfach herausbewegt wird und damit optisch verlängert erscheint. Kann auch auftreten, wenn ein Zahn im Gegenkiefer keinen Kontaktzahn mehr hat. Er wächst dann aus seinem Zahnfach heraus, er extrudiert.:

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